Rissige Fersen und Schrunden (Rhagaden)

Rissige Fersen sind ein häufiges Fußproblem. Sie treten auf, wenn die Haut an den Fersen trocken und spröde wird und an Elastizität verliert. Nicht richtig behandelt können sich tiefe, schmerzhafte Risse, sogenannte Schrunden (auch Rhagaden), bilden.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, was gegen rissige Fersen und Schrunden hilft und wie Sie vorbeugen können.

Ursachen von rissigen Fersen

Die Haut an den Fersen kann aus verschiedenen Gründen rissig werden. Dazu zählen Feuchtigkeitsmangel, altersbedingte Faktoren und Umwelteinflüsse wie falsches Schuhwerk.

  • Trockenheit: Die Haut an den Fersen benötigt ausreichend Feuchtigkeit, um geschmeidig und elastisch zu bleiben. Bei mangelnder Feuchtigkeitsversorgung kann die Haut rau und spröde werden, was zu Rissen führt.
  • Alter: Mit zunehmendem Alter verliert die Haut natürlicherweise Feuchtigkeit. Die Schutzbarriere, die dazu dient, Feuchtigkeit einzuschließen, wird schwächer.
  • Erkrankungen: Schlechte Durchblutung und bestimmte Erkrankungen können dazu führen, dass die Haut an den Fersen dünner und anfälliger für Risse wird. Dazu zählen Diabetes und Hauterkrankungen wie Psoriasis und Neurodermitis.
  • Druck & Reibung: Zu viel Druck und Reibung an den Fersen kann die Haut strapazieren und rissig werden lassen. Langes Stehen oder Laufen, aber auch zu enge Schuhe und Übergewicht belasten das Hautgewebe und begünstigen Druckstellen und Risse.

Was tun gegen rissige Fersen?

Die richtige Fußpflege ist das A und O bei rissigen Fersen. Fußbäder sind eine entspannende und wirksame Methode zur Pflege Ihrer Füße. Sie weichen die obere Hautschicht auf, wodurch sich Hornhaut anschließend leichter entfernen lässt und Pflegeprodukte besser aufgenommen werden können.

Durch regelmäßiges Eincremen bleibt die Haut an den Füßen geschmeidig. Feuchtigkeitsspendende Cremes mit Aloe Vera, Urea, Glycerin oder Vitamin E und natürliche Öle wie Mandel-, Jojoba- oder Kokosöl verhindern, dass die Haut trocken und spröde wird und beugen so der Entstehung von Rissen vor.

Pflegetipp:

  1. Baden Sie Ihre Füße für 10-15 Minuten in warmem Wasser mit dem efasit Vital Fußbad.
  2. Entfernen Sie anschließend trockene, verhornte Haut mit der efasit Hornhaut Raspel oder die efasit Hornhaut Keramik Feile.
  3. Cremen Sie Ihre Füße ein, zum Beispiel mit der efasit Schrunden Salbe, die speziell zur Behandlung rissiger Füße entwickelt wurde.

Sollte man tiefe Risse in der Ferse (Schrunden) mit Sekundenkleber behandeln?

Zur Behandlung von Hautrissen und Schrunden wird auch häufig Sekundenkleber als Hausmittel empfohlen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: denn herkömmlicher Sekundenkleber ist nicht für die Anwendung auf der Haut vorgesehen und kann diese reizen.

Spezielle Medizinprodukte, wie der efasit Schrunden Kleber, wurden eigens für die Anwendung bei Hautrissen entwickelt. Er bildet einen haftenden, transparenten, dünnen Film und schützt die Wunde so vor äußeren Einflüssen. Zudem fördert er die Wundheilung und lindert Schmerzen.

Bei besonders tiefen, blutenden oder entzündeten Rissen in den Füßen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. 

Was sind Schrunden?

Schrunden (Rhagaden) sind spaltförmige Risse, die mit bis zu 1 cm Tiefe bis in die tieferen Hautschichten reichen können. Solche Wunden schmerzen, brennen und können schlimmstenfalls sogar bluten. Sie können entstehen, wenn Hornhaut und rissige Fersen nicht behandelt werden.

Über diese Einrisse der Haut können zudem Pilze und Bakterien eindringen. So entstehen Infektionen, die vor allem bei Diabetikern ein großes gesundheitliches Risiko darstellen. Am häufigsten entstehen Schrunden an den Fersen, da diese beim Gehen und Stehen besonders hohen Belastungen ausgesetzt sind.

So sehen Schrunden (Rhagaden) am Fuß aus

  • kleine, spaltförmige Hautrisse
  • wenige mm bis zu 1 cm tief
  • besonders häufig an den Fersen zu finden

Ursachen von Schrunden

Bei der Entstehung von Schrunden spielen grundsätzlich die gleichen Faktoren eine Rolle, die auch rissige Haut an den Füßen verursachen. Dazu zählen Feuchtigkeitsmangel und das falsche Schuhwerk. Durch starke Beanspruchung in Form von Druck und Reibung reißt die unelastisch gewordene Haut auf.

 

Pflege von Schrunden

Bei Schrunden (Rhagaden) bietet eine regelmäßige Pflege den besten Schutz vor dem weiteren Einreißen und der Entstehung von Entzündungen. Da die Haut an den Füßen keine Talgdrüsen besitzt, muss sie von außen mit Feuchtigkeit versorgt werden. Dadurch erhält sie wieder mehr Elastizität und Widerstandskraft.

Spezielle Salben wie die efasit Schrunden Salbe und der efasit Fuß Schaum Hornhaut spenden Feuchtigkeit und stärken die natürliche Hautschutzbarriere. Sie sollten idealerweise zweimal täglich angewendet werden. Ihre Wirkung kann verstärkt werden, indem Sie sie über Nacht unter einem Verband oder einer Baumwollsocke einziehen lassen.

 

Vorsicht bei Diabetes und rissigen Fersen oder Schrunden

Menschen, die an Diabetes leiden, sollten besondere Aufmerksamkeit auf die Gesundheit ihrer Füße richten. Bei verminderter Durchblutung oder Nervenschädigungen können selbst kleine Risse und Verletzungen schnell zu schlecht heilenden Wunden führen. Jegliche Auffälligkeiten sollten immer mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Die Behandlung von rissigen Fersen und Schrunden (Rhagaden) sollte bei Diabetes durch eine professionelle Fußpflege erfolgen. Sie kann durch die Verwendung einer geeigneten Creme oder eines Fußschaums unterstützt werden. Die efasit Schrunden Salbe und der efasit Fuß Schaum Hornhaut sind hierbei besonders empfehlenswert, da sie auch für Diabetiker geeignet sind.

So beugen Sie rissigen Fersen und Schrunden vor

Mit den folgenden Tipps beugen Sie unangenehmen Rissen vor und halten Ihre Füße gesund und geschmeidig:

  • Feuchtigkeit spenden: Regelmäßiges Eincremen Ihrer Füße ist unerlässlich, um trockene, rissige Haut zu vermeiden. Nutzen Sie reichhaltige Fußcremes, um die Haut geschmeidig zu halten. Dazu eignen sich die efasit Anti-Hornhaut Creme oder der efasit Fuß Schaum Hornhaut. Cremen Sie Ihre Füße abends ein und ziehen Sie Baumwollsocken darüber, um die Feuchtigkeit über Nacht einzuschließen.
  • Bequeme Schuhe tragen: Vermeiden Sie zu enge oder schlecht sitzende Schuhe, die Druck auf Ihre Fersen ausüben können. Achten Sie darauf, dass Ihre Schuhe gut passen und aus atmungsaktivem Material bestehen.
  • Fußbäder: Gönnen Sie sich regelmäßig ein warmes Fußbad, um Ihre Füße zu entspannen und die Haut zu pflegen. Fügen Sie dem Wasser spezielle Badezusätze wie das efasit Vital Fußbad hinzu, um den Effekt zu verstärken.
  • Hornhaut entfernen: Behandeln Sie Ihre Füße regelmäßig mit einer Fußfeile (z.B. der efasit Hornhaut Raspel oder der efasit Hornhaut Keramik Feile). Achten Sie darauf, es nicht zu übertreiben, um keine Hautreizung zu verursachen. Eine dünne Schicht Hornhaut ist normal und schützt Ihre Füße vor Druck und Reibung.

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