Trockene Füße

Trockene und rissige Füße sind nicht nur unschön, sie verlangen auch nach geeigneten Maßnahmen. Unsere Füße sollen uns ein Leben lang über Stock und Stein tragen. Wir muten ihnen viel zu, jedoch vernachlässigen wir die Füße häufig in Sachen Hautpflege. Das kann die Hautfunktion nachhaltig beeinträchtigen.

Trockene Füße erkennt man an ausgetrocknet wirkender, spröder, stellenweise rauer und schuppiger Haut. Zwar sind trockene Füße kein typisches Altersproblem, allerdings machen sich Pflegemängel in früheren Zeiten im Alter stärker bemerkbar. Deshalb ist es wichtig, die Füße bereits frühzeitig regelmäßig mit Feuchtigkeit und Nährstoffen zu versorgen. Damit beugen Sie nicht nur trockenen Füßen vor. Sie verhindern auch die Bildung von Hornhaut und Schrunden, für die trockene Füße ebenso anfälliger sind wie für Fuß- und Nagelpilz.

Trockene Füße erkennen – Symptome 

Sie fragen sich, ob Sie an trockenen Füßen leiden? Es gibt eine Reihe von typischen Anzeichen, sog. Symptomen, an denen Sie trockene Füße erkennen können:

  • Die Haut sieht ausgetrocknet aus und fühlt sich spröde und rau an.
  • Vor allem im Winter kann es bei trockenen Füßen zu unangenehmem Juckreiz und Spannungsgefühlen kommen.
  • Es kommt zu vermehrter Bildung von Hornhaut und Hautschuppen.
  • Im fortgeschrittenen Stadium bilden sich aufgrund der verminderten Hautelastizität kleine Hautrisse (Schrunden).

Treten Symptome trockener Füße auf, empfiehlt es sich, frühzeitig mit entsprechenden Pflegemaßnahmen gegenzusteuern. Dazu gehört eine regelmäßige Fußpflege und die Anwendung speziell für trockene Füße entwickelter Pflegeprodukte. Besonders eignet sich hierfür der efasit Fuß Balsam oder der efasit Fuß Schaum Trockene Haut.

Nicht richtig behandelt, können sich zunächst kleine Risse in der Haut zu schmerzhaften Schrunden entwickeln, die bis in tiefere Hautschichten reichen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber Hornhaut und Schrunden.

 

Ursachen für trockene Füße

Trockene Füße können viele Gründe haben. Selten liegt nur eine einzige Ursache zugrunde. Häufig entstehen trockene Fußsohlen und rissige Füße, weil mit der Zeit mehrere Faktoren zusammenkommen. Daher sollte dem Austrocknen frühzeitig entgegengewirkt werden.

Faktoren, die trockene Füße verursachen können, sind:

1. Klimabedingungen

Klimatische Bedingungen nehmen genauso Einfluss auf das Hautbild wie das Binnenklima in Schuhen und Strümpfen. Wenn die Außentemperatur unter 6 °C sinkt, produzieren die Talgdrüsen in der Haut kaum noch schützende, die Haut feucht und geschmeidig haltende Hautfette. Kommen Heizungsluft, trockene Raumluft und Windeinflüsse dazu, trocknet die Haut aus. Die Folge sind u.a. auch trockene Füße.

Wer täglich Sneaker und Socken aus synthetischen Materialien trägt, sorgt für eine vermehrte Schweißbildung und Schweißfüße. Dadurch kann die Hautschutzbarriere gestört werden. Gleiches geschieht im Sommer durch vermehrten Flüssigkeitsverlust. Daher sollten Sie bei warmen Temperaturen ausreichend trinken, auch um trockene und rissige Füße zu vermeiden. Dies führt uns direkt zum nächsten Punkt.

2. Ernährung

Wenn trockene Füße eine Ursache in der Ernährung haben, ist diese meist auf mangelnde Trinkwasserzufuhr zurückzuführen. Viele Menschen nehmen tagsüber zu wenig Wasser zu sich. Ohne eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme kann die Haut nicht von innen befeuchtet werden, damit sie geschmeidig bleibt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen eine Trinkmenge von mindestens 1,5 Litern Wasser pro Tag.

Trockene Füße werden außerdem durch Nährstoffmangel begünstigt. Die Haut beansprucht einen erheblichen Anteil der zugeführten Nährstoffe. Immerhin ist sie nicht nur eines unserer größten Organe und bildet die äußere Barriere unseres Körpers, sondern wirkt zudem bei der Ausscheidung von Schadstoffen mit. Nikotingenuss und Alkohol schaden ebenfalls der Haut. Um trockenen Füßen aufgrund von Nährstoffmangel vorzubeugen, sollten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten.

3. Ernährung

Bestimmte Medikamente begünstigen trockene und rissige Füße. Besonders Kortison-haltige Präparate, entwässernde Medikamente oder Chemotherapeutika stören den Wasserhaushalt der Haut. Insbesondere dann ist eine gute Pflege essenziell.

4. Alter und Erkrankungen

Biologische Faktoren wie Alter oder Vorerkrankungen nehmen ebenfalls Einfluss auf die Hautfunktion und können trockene Füße verursachen. Mit zunehmendem Alter ist die Haut nicht mehr in der Lage, ausreichend Feuchtigkeit zu speichern. Außerdem nimmt die Schweißproduktion ab. Wer eine Veranlagung zu trockener Haut hat, sollte seine spröde werdende Haut umso mehr pflegen.

Zu den Erkrankungen, die trockene Füße begünstigen, gehören Neurodermitis, Kontaktekzeme, Ichthyosen (genetisch bedingte Verhornungsstörungen) und Schuppenflechte. Auch Unverträglichkeiten oder Allergien reizen die Haut und lassen sie leichter austrocknen. Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes, Gastritis, Zöliakie oder eine chronische Darmerkrankung können den Feuchtigkeitshaushalt der Haut ebenfalls beeinträchtigen. Sollten Sie an einer dieser Krankheiten leiden, sollten Sie im Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin klären, wie Sie der Hauttrockenheit am besten entgegenwirken können.

Exkurs: Die Haut an den Füßen

Normalerweise bewahrt Talg die Haut vor dem Austrocknen. Besonders viele Talgdrüsen finden sich beispielsweise auf der Kopfhaut und im Gesicht (sogenannte T-Zone). An den Handinnenflächen und den Fußsohlen besitzt die Haut jedoch keinerlei talgproduzierende Drüsen. Stattdessen finden sich hier zahlreiche Schweißdrüsen. Sie produzieren einen Fett-Wasser-Mix, der den Säureschutzmantel der Haut bildet. Er hält die Haut geschmeidig und bildet ein saures Milieu, welches das Eindringen von Krankheitserregern verhindert.

Durch mangelnde Flüssigkeitsaufnahme und starkes Schwitzen kann diese wichtige Hautschutzbarriere gestört werden. Die Folge sind trockene Füße und Fußsohlen und eine erhöhte Anfälligkeit für Pilzbefall, Hornhaut und Schrunden.

Behandlung trockener und rissiger Füße

Trockene Füße bedürfen einer intensiven, täglichen Pflege. Bereits beim Waschen Ihrer Füße sollten Sie darauf achten, rückfettende Produkte zu verwenden, die die Haut nicht weiter austrocknen. Hierzu eignet sich beispielsweise das efasit Vital Fußbad mit pflanzlicher Seife und ätherischen Ölen.

Nach der Reinigung sollten die Füße gut abgetrocknet und anschließend eingecremt werden. Bei der Auswahl der Pflegeprodukte für Ihre trockenen Füße sollten Sie besonders auf feuchtigkeitsspendende und feuchtigkeitsbindende Inhaltsstoffe achten. Hierzu zählen beispielsweise Jojobaöl, Aloe Vera, Urea und Glycerin. Provitamin B5 (auch bekannt als Dexpanthenol) und Allantoin versorgen die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern unterstützen auch die Bildung neuer Hautzellen. Dadurch kann sich die beanspruchte, trockene Haut an den Füßen schneller regenerieren.

Der efasit Fuß Balsam spendet Ihren trockenen Füßen wohltuende Feuchtigkeit. Neben wertvollem Jojobaöl enthält er Beinwellextrakt mit dem zellerneuernden Inhaltsstoff Allantoin. Zusätzlich beruhigt Kamillenextrakt die Haut, der auch für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt ist. Für eine besonders intensive Pflege tragen Sie den Balsam vor dem Schlafengehen großzügig auf und ziehen Sie zum Schutz Baumwollsocken über die pflegende Cremeschicht.

Alternativ eignet sich der efasit Fuß Schaum Trockene Haut hervorragend um trockenen Füßen ein Ende zu setzen. Durch seine leichte Schaum-Textur fettet er nicht und zieht schnell ein. Demnach ist er auch sehr gut für den ganzen Tag in Socken geeignet. Die feuchtigkeitsspendende Formulierung mit 10% Urea, Glycerin, Aloe Vera und Allantoin sorgt für eine weiche und geschmeidige Haut.

Die beste Pflegewirkung wird erzielt, wenn Sie Ihre Füße zweimal täglich behandeln.

Passende Produkte für trockene Füße

Trockene Füße vorbeugen

Es empfiehlt sich, trockene und rissige Füße gar nicht erst entstehen zu lassen. So können Sie die Gesundheit Ihrer Füße langfristig erhalten und beugen unangenehmen Problemen wie Hornhaut und Schrunden sowie Haut- und Nagelpilz vor.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zusammengefasst, durch die Sie in Ihrem Alltag etwas zur Vorbeugung von trockenen Füßen tun können:

  1. Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie täglich mindestens 1,5 Liter Wasser, um den Feuchtigkeitshaushalt Ihrer Haut zu unterstützen. In den warmen Sommermonaten sollten Sie die tägliche Trinkmenge auf 2-3 Liter erhöhen.
  2. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung und verzichten Sie auf den Konsum von Nikotin und Alkohol. Nicht nur die Haut an Ihren Füßen wird es Ihnen danken.
  3. Tragen Sie atmungsaktive Schuhe und Socken, um übermäßigen Fußschweiß zu verhindern. Damit unterstützen Sie eine gesunde Hautschutzbarriere an den Füßen.
  4. Machen Sie Fußpflege zur täglichen Routine, indem Sie Ihre Füße mit dem efasit Fuß Balsam oder efasit Fuß Schaum Trockene Haut eincremen.

Das könnte Sie auch interessieren

Hornhaut und Schrunden sind unschön und können aber auch gefährlich werden. Sorgen Sie vor und informieren Sie sich was Sie dagegen unternehmen können.

Wenn die Füße nicht nur trocken sind, sondern auch Hornhaut und Schrunden aufweisen, ist nochmal speziellere Pflege von Nöten. Erfahren Sie hier, was zu tun ist.

Als Soforthilfe zur begleiteten Nagelpflege bei Pilzbefall eignet sich eine Nagelschutz Creme mit Mikrosilber. Hier mehr erfahren!

Sehr trockene Haut begünstigt leider auch Hühneraugen am Fuß. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, wie Sie Hühneraugen an den Füßen schnell wieder loswerden.

Finden Sie das passende Produkt, um Druckstellen und Reibung vorzubeugen. Blasenbildung ist ein häufiges Thema bei Frauen - efasit unterstützt!

Blasen am Fuß entstehen schnell, sei es von zu engen Schuhen, erhöhter Belastung oder schwitzigen Füßen. Informieren Sie sich, wie Sie vorbeugen können.