Schweißfüße

Schweißfüße werden nicht zuletzt wegen ihres oft penetranten Geruchs als überaus unangenehm empfunden. Viele Betroffene ziehen ihre Schuhe aus Scham gar nicht mehr aus, was zu einem Teufelskreis führt. In unserem Ratgeber erfahren Sie, was Schweißfüße sind und wie Fußschweiß verursacht wird. Die gute Nachricht vorab: Es gibt einige wirksame Methoden, mit denen Sie gegen übelriechende Schweißfüße vorgehen und sie zukünftig vermeiden können. 

Was sind Schweißfüße?

Schweiß an den Füßen ist an sich nicht ungewöhnlich. Die menschlichen Fußsohlen sind im Vergleich zum restlichen Körper besonders stark mit Schweißdrüsen ausgestattet. Diese dienen jedoch – wie andere Schweißdrüsen am Körper – nicht der Regulierung der Körpertemperatur. Ursprünglich verlieh der Feuchtigkeitsfilm an den Fußsohlen den nackten Füßen unserer Vorfahren eine bessere Bodenhaftung.

Fußschweiß setzt sich in erster Linie aus Wasser zusammen und weist keinen unangenehmen Geruch auf. Dieser entsteht erst dann, wenn der Schweiß durch Bakterien zersetzt wird. Bei diesem Vorgang entsteht Buttersäure, die einen stechenden, übelriechenden Duft hervorruft, der an Käse erinnert. Daher werden Schweißfüße umgangssprachliche häufig auch als „Käsefüße“ bezeichnet.

Unangenehmer Fußgeruch ist jedoch nicht die einzige Folge der Schweißfüße. Durch das feucht-warme Klima bieten Schweißfüße optimale Bedingungen für die Entstehung von Fuß- und Nagelpilz. Gleiches gilt für warzenauslösende Viren. Außerdem können durch die permanente Feuchtigkeit Ekzeme entstehen. In Extremfällen kann sich daraus eine ernsthafte Erkrankung, der sogenannte Immersionsfuß, entwickeln.

Weil sich viele Betroffene für ihr Leiden schämen, trauen sie sich in Gegenwart anderer Menschen oft gar nicht mehr, ihre Schuhe abzulegen. Dies ist unangenehm, erschwert das tägliche Leben und kann mitunter intensive psychologische Belastungen nach sich ziehen.

Das männliche Geschlecht ist von Schweißfüßen häufiger betroffen als das weibliche Geschlecht, da Männer aktivere Schweißdrüsen besitzen (und durch das Schwitzen in der Regel eine größere Körperoberfläche gekühlt werden muss).

Ursachen für Schweißfüße

Verantwortlich für übermäßigen Fußschweiß ist bei den meisten Betroffenen das Tragen von luftundurchlässigen Schuhen und Socken. Synthetische, nicht atmungsaktive Materialien begünstigen ein feucht-warmes Klima. So entsteht ein günstiger Nährboden für das Wachstum von Bakterien, die für den schlechten Geruch verantwortlich sind.

Etwa 2 bis 3 Prozent der Bevölkerung leiden unter krankhaft bedingten Schweißfüßen. Von pathologischen Schweißfüßen (Hyperhidrosis pedis) ist in der Medizin die Rede, wenn es an den Füßen zur Absonderung von übermäßigen Schweißmengen kommt. Aus medizinischer Sicht ist das der Fall, wenn je Fuß und Minute mehr als 50 Milliliter Schweiß abgesondert werden.

Grund dafür kann eine Regulationsstörung des vegetativen Nervensystems sein, das die Abläufe im Körper regelt, die man nicht mit dem Willen steuern kann. Auch vergrößerte Schweißdrüsen können für eine übermäßige Schweißproduktion an den Füßen verantwortlich sein. Als weitere medizinische Gründe für Fußschweiß kommen Überfunktionen der Schilddrüse, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Hormonumstellungen, beispielsweise in den Wechseljahren, infrage.

Weitere Ursachen für Schweißfüße sind:

  • Übergewicht
  • Intensive Anspannung und Stress
  • Unerwünschte Nebeneffekte durch die Einnahme von Arzneimitteln

Wer unter starken Schweißfüßen leidet und nicht weiß, aus welchem Grund sie entstehen, sollte die Ursache von einem Arzt abklären lassen. Stellt der Mediziner tatsächlich eine Hyperhidrose fest, kann er auf verschiedene Therapieoptionen zurückgreifen.

Schweißfüße behandeln

In den meisten Fällen reichen einige simple Maßnahmen aus, um die unangenehm riechenden Schweißfüße in den Griff zu bekommen. Wir verraten Ihnen, mit welchen Mitteln Sie Fußschweiß am besten bekämpfen und wie Sie der Entstehung von Schweißfüßen vorbeugen können.

Bei langen Läufen oder neuen Schuhen entstehen schnell Blasen. Das kann z.B. beim Joggen sein.

Mittel gegen Schweißfüße

Mithilfe einer konsequenten Fußpflege ist es möglich, die Bildung der üblen Gerüche zu reduzieren. Hierzu empfehlen sich regelmäßige Fußbäder. Als Zusätze eignen sich beispielsweise Natron und einige Tropfen Lavendelöl. Natron besitzt die Eigenschaft, den pH-Wert zu steigern, wodurch die Haut nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Lavendelöl besitzt nicht nur einen angenehmen Duft, sondern hemmt auch die schweißzersetzenden Bakterien, durch die der lästige Geruch erst entsteht. Zudem kann Lavendelöl auch Erreger von Fuß- und Nagelpilz abtöten.

Ein weiteres bewährtes Hausmittel ist Salbei, der sich durch seine schweißhemmenden Eigenschaften ebenfalls gut als Zusatz für Fußbäder eignet. Als wirksam gegen Schweißfüße gilt zudem ein Mix aus Walnussblättern, Thymian, Weidenrinde, Eukalyptusblättern und Eichenrinde. Diese Mischung wird 15 Minuten in Wasser gekocht und dann als Badezusatz verwendet.

Alternativ können Sie auch das efasit Vital Fußbad verwenden, das wertvolle ätherische Öle enthält, die Schweißfüßen effektiv entgegenwirken und für wohlriechende, gepflegte und entspannte Füße sorgen.

Wenn möglich, sollte das Fußbad in den Morgenstunden erfolgen. Dadurch kann es seine erfrischende Wirkung am besten entfalten. Danach sollten die Füße gründlich abgetrocknet werden. Nach dem Fußbad ist der ideale Zeitpunkt, überschüssige Hornhaut zu entfernen. Die abgestorbenen Hautzellen dienen nämlich ebenfalls als Nährboden für geruchsbildende Bakterien.

Im Anschluss sorgen Fußdeos für zuverlässigen Schutz vor Fußschweiß. Dabei können zwei Wirkmechanismen unterschieden werden. Antitranspirante reduzieren die abgesonderte Schweißmenge, indem sie die Austrittskanäle der Schweißdrüsen verengen. Dadurch bleiben die Füße trocken und die Haut frisch. Desodorierende Produkte wirken gezielt gegen die schweißzersetzenden Bakterien. Dadurch wird die Entstehung unangenehmer Gerüche verhindert.

Mit dem efasit Power Schutzspray und dem efasit Fuß Deo sind Ihre Füße den ganzen Tag vor Schweiß und unangenehmen Gerüchen geschützt.

Produkte, mit denen Sie Schweißfüßen ein Ende setzen können

Schweißfüßen vorbeugen

Damit unangenehmer Fußschweiß gar nicht erst entsteht, gilt es vorzubeugen. Dies beginnt bereits bei der Auswahl der passenden Socken und Schuhe. Bei der Wahl der Socken ist auf atmungsaktives Material zu achten. Die Socken können dadurch den Schweiß problemlos nach außen weiterleiten. Als gut geeignet gelten Socken aus Baumwolle oder Laufsocken aus speziellen feuchtigkeitsableitenden Materialien. Weniger gut eignen sich dagegen synthetische Socken.

Atmungsaktivität sollte auch bei den Schuhen gegeben sein. Empfohlen werden Sportschuhe, die mit einer netzartigen, luftdurchlässigen Oberfläche ausgestattet sind. Dadurch kann sich in den Schuhen erheblich weniger Schweiß ansammeln als in komplett geschlossenen Schuhen. Besonders häufig treten Schweißfüße im Sommer auf. Wegen der höheren Temperaturen sollten dann lieber offene Schuhe getragen werden.

Wer trotzdem lieber geschlossene Schuhe trägt, achtet besser auf atmungsaktives Schuhmaterial wie Leder. Von Plastikschuhen wird dagegen abgeraten. Spezielle Einlegesohlen aus Naturmaterialien wie Leder und Zedernholz oder mit Zimt und Aktivkohle können zusätzlich vor Feuchtigkeit und üblen Gerüchen schützen.

Fußpuder wirken ebenfalls effektiv gegen übermäßige Feuchtigkeit und beugen damit Schweißfüßen und Fußgeruch vor. Der efasit Fuß- und Körperpuder verhindert Fußschweiß und sorgt für wohlriechende Füße.

Generell sollten Sie darauf achten, Ihre Schuhe regelmäßig zu wechseln. Während der Tragepause erhält das Schuhwerk Gelegenheit zum Auslüften. Darüber hinaus ist es wichtig, die Schuhe regelmäßig, am besten mehrmals pro Woche, mit einem geeigneten Schuhdeo wie dem efasit Schuh Deo zu behandeln, das schlechten Gerüchen vorbeugt.

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